Eine Meisterschaft ist der Moment, auf den eine ganze Saison hinarbeitet. Training, Schweiß, Wiederholungen und Teamarbeit laufen an diesem einen Tag zusammen. Umso wichtiger ist es, nicht nur in der Halle alles richtig zu machen, sondern auch davor. Kleine Entscheidungen in den Stunden und Tagen vor der Meisterschaft können großen Einfluss auf Fokus, Energie und Leistung haben. Hier sind die wichtigsten Do’s and Don’ts, die dir helfen, vorbereitet, ruhig und leistungsfähig auf die Matte zu gehen.
Do’s
Schlaf ist kein Luxus, sondern Vorbereitung. Ein ausgeruhter Körper reagiert schneller, ist koordinierter und belastbarer. Versuche besonders in den Nächten vor der Meisterschaft genug zu schlafen und einen halbwegs festen Rhythmus einzuhalten. Müdigkeit wirkt sich nicht nur körperlich, sondern auch mental aus und genau das willst du vermeiden.
Dazu braucht dein Körper Energie. Regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Kohlenhydrate, Proteine und vor allem Flüssigkeit helfen dir, stabil und leistungsfähig zu bleiben. Trinken solltest du nicht erst kurz vor dem Auftritt, sondern über den ganzen Tag verteilt. Ein gut versorgter Körper kann Druck besser verarbeiten und bleibt konzentrierter.
Der Meisterschaftstag ist nicht der Moment für Experimente. Halte dich an das, was du kennst, egal ob beim Warm-up, beim Stretching oder bei kleinen Aktivierungen. Vertraute Abläufe geben Sicherheit und helfen dem Kopf, ruhig zu bleiben.
Worte haben Wirkung. Erinnere dich und dein Team daran, wie viel Arbeit ihr investiert habt. Kurze motivierende Sätze, gegenseitiges Anfeuern und Blickkontakt stärken das Vertrauen und den Zusammenhalt. Ein ruhiger, positiver Umgang schafft eine stabile Stimmung für alle.
Don’ts
Aus Nervosität gar nichts zu essen ist einer der häufigsten Fehler. Ein leerer Körper wird schneller müde, unkonzentriert und instabil. Auch kleine Snacks sind besser als gar nichts. Dein Körper braucht Energie, egal wie aufgeregt du bist.
Gedanken wie „Was, wenn etwas schiefgeht?“ kosten unglaublich viel Kraft. Sie erzeugen Stress, noch bevor du überhaupt auf der Matte stehst. Fehler gehören zum Sport, aber sie vorher ständig durchzuspielen bringt dir keinen Vorteil. Fokus auf das, was du kannst, nicht auf das, was schiefgehen könnte.
Letzte Technikdiskussionen, Grübeln oder Korrigieren in den letzten Minuten verunsichern oft mehr, als sie helfen. Zu diesem Zeitpunkt ist alles trainiert. Jetzt geht es darum, umzusetzen, nicht zu zerdenken.
Was andere Teams machen, ist nicht dein Job. Vergleiche lenken ab und setzen unnötig unter Druck. Dein Fokus gehört deinem Team, eurer Routine und eurem eigenen Ablauf.
Eine erfolgreiche Meisterschaft beginnt nicht erst auf der Matte, sondern schon davor. Wer gut schläft, seinen Körper versorgt, im Kopf ruhig bleibt und dem eigenen Training vertraut, schafft die besten Voraussetzungen für eine starke Performance auf der Matte. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Vorbereitung, Vertrauen und Teamgefühl. Genau das macht den Unterschied, wenn es zählt.

