Es bleibt weiter spannend - auch in der vergangenen Woche war wieder einiges geboten! Highlight war dabei am Samstag den 22.01.2012 das von Sven und Constantin ins Leben gerufene "Winter Stuntfest – Lass ma' Ballern" in Krefeld. Nach der erfolgreichen Ausgabe im Sommer, konnte sich das Winter Stuntfest einer großen Teilnehmerzahl erfreuen. Am Samstag morgen öffneten sich die Pforten des Kaya Plaza und die stuntwütigen Gäste fingen direkt an, ihre Flyer in die Lüfte zu schmeißen. Mit vielen Spielereien und Challenges wurde dafür gesorgt, dass den Teilnehmern nicht langweilig wurde. Am Abend sorgten Tanzmusik und die richtige Disco-Beleuchtung dafür, dass die letzte Kraft vertanzt wurde, damit alle friedlich schlafen konnten.
Was jedoch auffiel, waren eine Vielzahl teilnehmender Teams, deren Namen man bisher noch nicht gehört hatte, die aber offensichtlich keine Cheerleadingneulinge mehr waren. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass diese Teams Abspaltungen von bekannten und teilweise sehr erfolgreichen Vereinen sind. Bei jeder Gruppe war es das Gleiche: es gab Ärger mit dem Trainer persönlich oder die Trainingsmethoden haben nicht zu den eigenen Vorstellungen gepasst, weshalb man sich einen neuen Verein gesucht hat, um dort ein eigenständiges Team zu gründen.
Doch ist dies immer die richtige Lösung? Wenn doch viele davon überzeugt sind, dass z.B. der Trainer nicht geeignet ist oder die Trainingsmethoden nicht stimmen, sollte man dann nicht mit dem Vereinsvorstand reden und versuchen, im eigenen Verein nach einer vernünftigen Lösung zu suchen um diese dann umzusetzen? Denn viele Teams innerhalb eines Einzugsgebietes bedeuten an sich weniger Mitglieder für die einzelnen Teams. Dies kann dazu führen, dass die bekannten Teams mehr Mitglieder bekommen, während es sich bei den neueren und daher unbekannteren Teams schwieriger gestalten wird, an neue Mitglieder zu kommen. Vielleicht kann sogar dann das ein oder andere neue Team aufgrund des Mitgliedermangels erst mal nur im Partnerstunt oder Groupstunt starten. Andererseits sollte man Reisende nicht aufhalten - wer gehen will, der soll gehen, letztlich bringen Personen die nicht mit den Trainingsmethoden einverstanden sind eher Unruhe in's Team und können und so auch oftmals die Teamleistung bremsen. So kann eine Trennung sowohl den "Gehenden", als auch dem alten Team helfen.
Vor diesem Hintergrund werden die kommenden Regional- und Landesmeisterschaften nochmals ein Stück spannender, denn die vermeintlichen Newbies werden es sich nicht nehmen lassen der Welt zu zeigen, was sie auf die Beine gestellt haben. Doch auch hier gilt wieder: Sicherheit geht vor! Gerade wenn man viele Neulinge im Team und vielleicht noch nicht zu alter Stärke gefunden hat, sollte man nicht übereilt nach neuen Höhen trachten. Denn eines ist kein Geheimnis mehr: mit einem sauberen aber vielleicht etwas leichteren Programm verschafft man sich zu Beginn mehr Respekt als mit einem komplett überforderten Team.
Bis nächste Woche - Carina
Hinweis:
Dies ist ein persönlicher Blogeintrag der Autorin und spiegelt ihre persönliche Meinung und nicht die Meinung des Verlages wieder.
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