Hallo Cheerleaderfreunde,
das Jahr hat gerade erst begonnen und doch gab es diese Woche wieder einige spannende Dinge, über welche ich Euch an dieser Stelle kurz informieren möchte.
Die ECU bestreitet neue Weg und führt ab diesem Jahr für alle europäischen Cheerleader die European Cheer League ein, damit Vergleiche der Teams auch endlich international möglich sind. Dies beschränkt sich jedoch auf die Cheerleader-Teams, deren Verband dem ECU zugehörig ist, was bedeutet, dass für die deutschen Cheerleader nur die CCVD-Teams im Ranking berücksichtigt werden. Jedes Land darf bei der ECU eine internationale und offene Meisterschaft, wie z.B. die ELITE Championship, anmelden. Da im Moment viele Verbände und Organisationen allerdings noch nicht das gleiche und von der ECU gewünschte Regelwerk benutzen, wird es zunächst allein für das Antreten auf der Meisterschaft Punkte geben sowie für die Platzierung und für die Anzahl der Teams, die man hinter sich gelassen hat. Jedes Team darf auf so vielen Meisterschaften wie gewünscht antreten, doch nur die drei besten Meisterschaften gehen in die Wertung ein. In der ersten Saison wird es erst mal nur eine Rankingliste für die Bereiche Partnerstunt, Senior Allgirl Groupstunt und Double Cheer Freestyle Pom geben. Auch wenn bislang noch nicht wirklich alles bis in‘s kleinste Detail bekannt ist, so waren die Reaktionen auf das angedachte Rankingsystem bisher sehr positiv. Die Idee finde ich sehr interessant und es wird dem Cheerleading in Europa sicherlich helfen, leistungstechnisch transparenter zu werden und sich dadurch weiter zu etablieren. Wir dürfen gespannt sein, wie sich dieses Thema weiterentwickelt, denn der Erstplatzierte der Rankingliste wird bei der Europameisterschaft 2013 mit einem Preisgeld von € 200,- entlohnt, erhält einen Pokal und darf dann den Titel „European Cheer League 2012 Champion" tragen.
Ein weiteres, und für mich persönliches, Highlight der Woche war der Skillsday von ELITE am Samstag, den 14.01.2011 in Bamberg. Die Halle an sich war für die Zwecke eines Stuntcamps aufgrund der Deckenhöhe (bei der Vorführung der Baskets, hat Svenja mit ihren Händen die Decke berührt) und Ausstattung eher ungeeignet - dennoch haben die Trainer hier wirklich einen guten Job gemacht und vielen Teams weitergeholfen. Dies war an der ein oder anderen Stelle sicherlich auch deshalb von Vorteil, da einige Teams die Basics nicht konnten, aber schon Stunts auf höherem Level trainieren wollten, teilweise sogar ohne Spotter. Auch im Bereich des Tumblings musste ich viele unsaubere und nicht korrekte Bahnen und Elemente miterleben. Dadurch kam es immer wieder zu bösen Abstürzen oder schmerzhaften Fehlern, doch eine ernsthafte Verletzung gab es Gott sei Dank nicht. Mein persönliches Fazit nach diesem Tag: diese Art von Camp ist sehr hilfreich, jedoch eher für erfahrenere Stuntgroups und nicht für Anfänger. Diese sollten sich für das Geld lieber einen Private Coach engagieren, damit dieser ständig anwesend ist und Fehler direkt vermeiden kann.
Für die neue Woche möchte ich Euch deshalb nochmals in Erinnerung rufen, dass eine Routine auch nach Ausführung bewertet wird. Coaches sollten daher lieber saubere und sichere Stunts zeigen, auch wenn diese eher ein niedriges bis mittleres Level haben. Denn Stürze, Drops und schlechte Bewertungen führen letztendlich dazu, dass es den Sportlern keinen Spaß mehr macht, müssen sie sich doch im Training jedes Mal mit diesen Stunts und Tumblings quälen, weil die Elemente gar nicht beherrscht werden - und zum Schluss werden sie nicht mal mit einer guten Platzierung auf der Meisterschaft belohnt.
Bis nächste Woche - Carina
Hinweis:
Dies ist ein persönlicher Blogeintrag der Autorin und spiegelt ihre persönliche Meinung und nicht die Meinung des Verlages wieder.
25.02.2012 - ..
LCM Hessen
17.03.2012 - ..
DCM 2012 (CVD)
12.05.2012 - ..
Deutsche Meisterschaft CCVD
26.05.2012 - 27.05.2012
Elite Champhionships
26.05.2012 - ..
2. PIOACC